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DAS MÄRCHEN VOM GUTEN STROM   hier lesen


Windenergie scheint zunächst einmal das Gute schlechthin zu sein.
Aus natürlicher Luftbewegung ohne den kleinsten Hauch von Kohlendioxid Strom zu erzeugen
- das ist schon was.
Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Windenergie als janusköpfiges Wesen.
So sehr die Windenergie weltweit das Klima schont, so bringt sie in nahe gelegenen Wohngebieten Ärger. Stichwort sind Lärm, Schlagschatten mit Diskoeffekt bis hin zum Wertverlust von Grundstücken. Vom Vogelschutz einmal ganz zu schweigen.

Argumente Pro und Contra Windindustrie
im Wittislingener Naherholungsgebiet

Das St. Florians-Argument:

 

Dieses Standard-Argument der Befürworter der Windfarm im Gemeindewald lautet sinngemäß so:

 

- Wenn Sie für regenerative Energien sind,

- wenn Sie dafür sind, dass wir vom Atomstrom wegkommen,

- wenn Sie für die Rettung des Weltklimas sind,

- wenn Sie dafür sind, dass wir in der Energieversorgung unabhängig werden,

- wenn Sie … (Ersetzen Sie die Zeile einfach durch irgendein Energieargument
                         für das im Grunde jeder Bürger ist),

 

dann … müssen Sie auch f ü r den Bau der Windkraftanlagen im Trimmpfadwald sein! Denn sonst handeln Sie ja schließlich nach dem „St. Floriansprinzip“!


 

In der Praxis ist damit gemeint:

Dann müssen Sie auch dafür sein,

  • dass mitten im Wittislinger Naherholungsgebiet bis zu fünf ca. 180m hohe
    Windkrafträder gebaut werden.

  • dass 100 Jahre alter Baumbestand gerodet werden muss und das Waldgebiet über Monate in eine Grossbaustelle ungeheuren Ausmasses verwandelt wird
    (siehe Beispiel-Fotos unter www.rothaarwind.de).

  • dass schützenswerte Vogelarten gefährdet werden, obwohl laut einer Stellungnahme des Bund Naturschutzes eine „Windenergieanlage … an diesem Standort nur abzulehnen“ sei.

  • dass wir künftig laut Schallgutachten des Investors während unseres Aufenthaltes am Trimmpfad und der Wander-/Walkingstrecke zum Haunsheimer Hochbehälter mit einer Lärmbelästigung von 45-50 dB(A) beschallt werden. (Das entspricht in etwa normalem Straßenlärm)

  • dass die Anwohner im Westen Wittislingens, neben der Umgehungsstraße und dem Sendemasten eine weitere Beeinträchtigung ihres unmittelbaren Lebensraumes in Kauf nehmen müssen.

  • dass unter Umständen eine große Anzahl Wittislinger Bürger nachts ihre Fenster nicht auflassen können, weil das Zischen der Windräder ihre Nachtruhe stört. Nach Berichten von anderen Standorten trägt der Schall erstaunlich weit. Auch gegenüberliegende Gebiete in Hanglage (Wiesenberg und Umgebung) sind betroffen.

  • dass viele Bürger an rund 50 - 80 Tagen/Jahr am späten Nachmittag mit Schlagschatten zu rechnen haben.

  • dass in Wittislingen die Wohngebäude 20% – 30% an Wert verlieren (nach Erfahrungen, Gutachten und Urteilen von anderen Standorten), und zu befürchten ist, dass Wittislingen als Wohnort unattraktiv wird.


  Die „Bürgerinitiative für den Erhalt der Lebensqualität in Wittislingen“
ist jedoch der Meinung:

  • Die Realisierung von regenerativen Energien darf nicht durch die Zerstörung des Naherholungsgebiets einer Gemeinde geschehen!

  • Den Bürgern im Westen von Wittislingen ist nach Umgehungsstraße und Funkturm eine weitere Belastung nicht zuzumuten.
    Es gibt auch eine Fürsorgepflicht einer Gemeinde gegenüber seinen Bürgern. Man kann nicht vorgeblich die Umwelt schützen, indem man Natur und Lebensqualität zerstört.

  • Einzigartig im Landkreis: Durch die Errichtung einer Windfarm am vorgesehenen Sandpunkt sind gleich 3 Gemeinden negativ betroffen. Auch die Gemeinden Haunsheim und Unterbechingen sind durch Schallimmissionen stark belastet.

  • Wie würden Sie sich fühlen, wenn ihr Hausnachbar Nachts einen Lärm von 35,9 dB(A) verursacht, so dass Sie gezwungen wären, mit dem Schlafzimmer auf die andere Seite umzuziehen? Und vor allem: Was würden Sie dagegen unternehmen?

  • Täglich nutzen junge Familien mit Kindern und erstaunlich viele Jugendliche die Möglichkeiten dieses einmalig schönen Waldgebietes. Ob 180m hohe Betontürme ihr Bedürfnis nach Ausgleich und Entspannung befriedigen können?

  • Wittislingen darf sich nicht zum Objekt von Finanzinvestoren machen, die auf Grund  der finanziellen Förderung der Windenergie eine Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Wittislinger Bürger austragen!

  • Der Wittislinger Trimmpfadwald wird wöchentlich von hunderten von Bürgern aus Wittislingen und dem Umfeld besucht. Insbesondere für unsere älteren Mitbürger ist er durch seine nahe Lage jederzeit zu Fuß zu erreichen. Will man ihnen wirklich zumuten, in Zukunft zwischen 180 m hohen Industrieanlagen von Generator zu Generator zu wandern?
    NATURERLEBNIS stellen wir uns anders vor.

  • Die Benützer des St. Florians-Arguments sollten aufhören, Bürgern, die sich für den Erhalt der Lebensqualität in Wittislingen einsetzen, ein schlechtes Gewissen zu machen und als Gegner einer zukunftsorientierten Energiepolitik darzustellen!

  • Kein Münchner käme auch nur im Traum auf die verrückte Idee zur Rettung des Weltklimas im Englischen Garten 180 m hohe Windräder aufzustellen.

  • In Gesprächen mit Bürgern aus anderen Gemeinden hört man immer wieder die Scherzfrage, ob wir in Wittislingen nach der Geschichte mit der Handball-Nationalmannschaft aus Sri Lanka nun den nächsten Schildbürgerstreich planen?
    Das liegt ja auch nahe, wenn eine Gemeinde in ihrem „Vorgarten“ 180m hohe Windräder errichtet, die ihr nicht einmal selbst gehören, Bäume fällt um etwas gegen den CO²-Ausstoss zu unternehmen und billigt, dass dabei finanzielle Gewinne hauptsächlich in die Taschen von den Investoren im Hintergrund fließen.

  • Gesundheitliche Gefährdungen durch Windräder in Wohnort nahen Gebieten werden in letzter Zeit häufig diskutiert. Brauchen wir nach dem Atomkraftwerk Gundremmingen noch eine zweite mögliche Quelle gesundheitlicher Gefahren? Hier sollte man entsprechende Langzeituntersuchungen abwarten.



 Neben dem "St. Florians"-Standardargument, versuchen die Befürworter der Windfarm im Gemeindewald

uns Bürger mit VERHARMLOSUNGS-ARGUMENTEN zu überzeugen.
Hier einige Beispiele:

 

Argument: „Das Windrad in Glött ist nicht hörbar und die Anwohner werden auch nicht durch Schlagschatten beeinträchtigt!“

Wir sagen:
Sprechen Sie mit Glötter Bürgern, die werden ihnen ganz anderes erzählen.
Gerne vermitteln wir Ihnen Ansprechpartner.


Argument: „Der Trimmpfad leidet nicht, außerdem wird wiederaufgeforstet.“

Wir sagen:
Haben S i e sich schon einmal Fotos von solch einer Grossbaustelle angesehen? Wir schon!
Wie lange dauert die Wiederaufforstung eines hundert Jahre alten Mischwaldes? Werden Ihre Kinder es noch erleben?


Argument:  „Die Windräder werden im Wald so gut wie nicht gehört werden.“

Wir sagen:
Da sollte man sich an die Fakten halten! Wenn schon das Gutachten des Investors davon ausgeht, dass nahezu der gesamte Trimmpfad und die Wanderstrecke zum Haunsheimer Hochbehälter in einer 45-50 dB(A)-Zone (das entspricht normalem Straßenlärm) liegen, dann muss auch damit gerechnet werden, dass dieser Fall eintritt.


Argument:  "Wollen Sie Gundremmingen denn noch länger vor Ihrer Nase haben?"

Wir sagen:
Glauben Sie etwa, da man das AKW in Gundremmingen abbaut, nur weil wir 5 Riesenmonster in unseren Wittislinger Wald stellen?


Argument: „Die meisten Jogger haben sowieso einen Kopfhörer auf und hören laute Musik.“

Wir meinen: kein Kommentar.


 In Summa:

Wir sind keine Gegner regenerativer Energien.
Aber nicht an diesem Standort
und nicht zu diesem Preis!!!




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